Jugendclub Arearea vor dem Aus? Jugendliche suchen Hilfe

Jüngst erreichte mich ein Notruf eines Vorstandmitgliedes des Jugendclub Arearea aus Tüddern. Die Jungs und Mädels dort dürfen im Jungendclub selbst wohl vorerst keine Fete mehr feiern, weil sich die Anwohner immer wieder – wahrscheinlich zu Recht – über den Lärm beschwert haben. Es ist allerdings so, dass die Feten wie die legendäre Bierfete einen großen Teil der finanziellen Mittel des Jungendclubs/ Jugendheims einspielten. Deshalb sind die Jungendlichen auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, Feten durchzuführen. Hierbei sucht man nicht nur nach alternativen Orten, sondern auch nach neuen Konzepten und Ideen und nach Sponsoren.

Eine erste Idee war die alte Löwensafari, was sicher einen besonderen Charme hätte. Das scheiterte am Veto der Jäger und Förster. Eine andere Idee war, das Modell des Selfkant-Rock (Open-Air Konzert und Fete) wieder ins Leben zu rufen, wo auch immer. Die Gemeinde hatte als Feten/Konzert-Ort daraufhin ein Feld im Industriegebiet Millen vorgeschlagen, natürlich mit Zustimmung des Bauern, was wohl das kleinste Problem wäre.
Denn die Kosten für ein Open Air Konzert sind leider nicht ohne: Mit Zelt, Musik- und Lichtanlage, Security und Bandgange kommt da einiges zusammen.

Ich möchte hier nun mal einen Aufruf starten bei den Unternehmen der Region: Wer würde den Jungs und Mädels vom Jugendclub Arearea finanziell, mit Tatkraft oder Know-how helfen, einen neuen Selfkant-Rock z.B. auf dem Feld in Millen auf die Beine zu stellen? Interessenten dürfen sich bei mir (kontakt@selfkantblogger.de) oder Dennis Saenen (dennis-saenen@gmx.de) melden.

Wäre toll, wenn das klappen würde.

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10 Kommentare

  1. Ja ich hoffe das sich hier eine Lösung finden lässt wo uns geholfen werden kann. Klar haben die Nachbarn recht mit Lautstärken aber hallo ?`das ist ein Jugendheim und wir waren als Jugendheim eher da als so manche anderen Nachbarn die sich andauernd beschweren. Aber naja ich weiß es nicht vielleicht ist es ja den Nachbarn lieber das am angrenzenden Schulhof nur Drogenjunkys herum rennen aber da wird nix gegen unternommen wieso auch ist ja einfacher die Gemeinde bescheid zusagen und alles aufs Jugendheim zurück kommen zu lassen. Was ich auch nicht verstehe ist, dass Jugendheim ist als Ortsverein ständig mit Aufgaben im Raum Tüddern beschäftigt ich sag nur Kirmes, West-Zipfel-Lauf etc. wenn es uns nicht geben würde, würde in manchen Sachen es für bestimmt Veranstaltungen schlecht aus sehen. Was mich persönlich noch mehr nervt ist das sich keiner aber auch keiner von den Nachbarn die sich beschweren in irgendeiner -hinsicht sich bereit erklären mal für ein Gespräch.

    Naja ich hoffe das sich eine Lösung findet bzw. die Idee die oben beschrieben worden ist verwirklicht werden kann

  2. Hallo Frank,

    ich freue mich sehr über deinen Text. Die Probleme bzgl. der Nachbarschaft hat es schon immer gegeben - natürlich nicht ohne Grund. Doch - wie auch Dennis schon sagt - wird der Jugendclub für viele Dinge verantwortlich gemacht, die gar nichts mit Arearea zu tun haben.
    Der Jugendclub ist ein fester Bestandteil der Tüdderner Dorfgemeinschaft und bietet Jugendlichen aus dem ganzen Selfkant einen Treffpunkt. Oft schon trafen sich die Parteien im Rathaus, um sich auszusprechen und Lösungen zu finden.
    Die meiner Meinung nach bisher beste Idee war ein Neubau außerhalb der Dorfmitte, beispielsweise bei Aldi etc., doch alleine können wir Jugendlichen das wohl kaum umsetzen.
    Anstatt also immer nur GEGEN das Jugendheim zu wettern, sollte man versuchen, konstruktiv MIT dem Jugendheim zu arbeiten!

  3. Zunächst einmal die erste positive Nachricht: Es hat sich schon eine Band aus der Region gemeldet, die auf einem Selfkant-Rock Festival spielen würde: Rock Stu (http://www.rockstu.de/)

    In unserer Region ist es wie überall mit der Jugend - sie ist umstritten, was Lautstärke, Alkohol und Feiern angeht. Ich finde,. dass aber hier im Selfkant die Jugendlichen richtig was auf die Beine stellen und etwas bieten. Besser, man geht auf eine geordnete Fete als hängt rum und macht Dummheiten. Der Jugendclub Areaarea ist weit über die Grenzen des Selfkants bekannt für seine gute Arbeit. Das darf nicht einschlafen. Das Problem mit den Anwohnern besteht auch überall. Es gibt eben Chaoten, die nachts mit quietschenden Reifen und heulenden Motor losfahren - selbst bei uns im Ort. Das wird dann immer verallgemeinert. In jedem Fall sollte eine Lösung so aussehen, dass die Jungs und Mädels hier im Selfkant eine andere Stelle von der Gemeinde bekommen, wo sie feiern können. Entweder wie in meinem Bericht auf einem Acker in Millen oder sogar einen neuen Fetenraum/Jugendclub. Ich denke, dass der Gemeinde sehr viel an der Jugend liegt und man euch eher helfen will, keineswegs bekämpfen. Der eure Aktionen sind viel wert. Mein TIPP. Es sind Wahlen im August, eure Gemeindevertreter haben alle ein sehr offenes Ohr. Geht in den offenen Dialog mit der Gemeinde, fragt nach einem Termin mit dem Bürgermeister. Geht mit einer Delegation dahin und besprecht die Situation. Man wird euch helfen. Und dass ein Clubheim aus überwiegend eigenen finanziellen Mitteln gebaut werden kann zeigt das Beispiel FC Wanderlust Süsterseel. Sponsoren helfen, wenn es ein Ziel gibt und konkret über Beträge gesprochen werden kann.

  4. Ja Frank genau das wäre die beste möglichkeit. Mir wurde schon so oft gesagt von Leuten das der Hr. Corsten unser Bürgermeister sehr an Jugendarbeit interessiert ist. Das Problem jedoch ist die Art Jugendarbeit soll mit einen Sozialpädagogen gemacht werden was wir wiederrum nicht wollen. Ich denke durch Planungen von Festen, Karnevalsgruppen, Krimes, Altpapier einsammeln und weiteres bieten wir , das Jugendheim, zwar in einer anderen sicht aber trotzdem eine Art Jugendarbeit. Ich hoffe der Hr. Corsten kann dieses berücksichtigen

  5. Tüddern Havert - Connections

    “Staying friends 4ever …!”

  6. Finds doch immer wieder lustig wie einige von sich selber ablenken wollen und die Schuld dann auf “Drogenjunkys” am Schulhof schieben wollen?!

    Einfach nur herrlich diese Leute!
    Aber jungs, ich würd mit solchen Aussagen aufpassen!
    Ob die wirklichen Drogenopfer am Schulhof rumlungern oder im Arearea abhängen da wäre ich mir nicht mal so sicher ;)
    Denkt mal drüber nach bevor hier nochmal sowas geschrieben wird!

    -.-”

  7. Es sollte jetzt hier keine Sticheleien oder anderes entstehen. Ich denke das bei vielen halt auch die Nerven blank liegen. Das Jugendheim versucht eine Vernünftige Jugendarbeit zu leisten und stößt halt auf viele Hindernisse. Das Thema mit den Drogen hab ich schon öfters gehört auch das es in Tüddern ist, ob es jetzt vorm Jugendheim an den besagten Schulhof oder sonst wo ist. In einer Hinsicht ist dieser Thread ins Leben gerufen worden um für das Jugendheim in Tüddern eine Ausweichmöglichkeit zu finden um ihre geliebten Feten ( was sie auch haben sollen) und den finanziellen Aspekt für ein gut funktionierendes Jugendheim gewährleiten zu können und nicht hier um Drogen zu reden. Ich denke manche Kommentare verfehlen das Thema. Hier sollte nur Kommentare hinterlassen werden um dieses Jugendheim finanzielle Einnahmen zu ermöglichen. Zudem hoffe ich das die Gemeinde dazu auch helfen kann denn die Kinder und Jugendlichen sind unser Leben.

  8. Ich bin nicht der Meinung, dass man das Jugendheim aus dem Ortskern verlegen sollte, sowas kann man mit Industriegebieten oder Nahversorgungsgebieten machen, aber nicht mit Jugendlichen. (sollte man mal drüber nachdenken)
    Das Jugendheim steht dort wo es sich nun befindent ganz gut und ist für jeden zugänglich. zudem würde die Sache mit den Drogen nur noch schlimmer werden wenn das Jugenheim irgenwo außerhalb des Ortes liegen würde.
    Wenn man sich als “Nachbar” nicht mit 2-3 Feten im Jahr abfinden kann, hätte man sich das überlegen sollen, bevor man sein Haus direkt an den Dorfplatz baut.

    MfG Patrick Peters

  9. Hallo, durch Zufall bin ich an die derzeitige Diskussion geraten und möchte gerne auch meine Meinung dazu geben:

    Was an anderen Orten und nicht nur in städtischen Regionen längstens normal ist, mehrere Dates im Jahr für ein Open-Air seitens der Kulturträger der betreffenden Stadt für eine immer größer werdende Zahl (nicht nur) von Jugendlichen zur Verfügung zu stellen, sollte eigentlich schon längstens Realität sein. Selbst kleinere Gemeinden wie Waldfeucht und Gangelt zeigen uns schon seit Jahren, welchen großen Nutzen sie aus solchen Open-Air-Konzerten ziehen.

    Was anderen Recht ist, sollte uns hier in der Gemeinde Selfkant billig sein !

    Ich fände, wenn wir schon quasi vor der Haustür eine eigene, zudem hammergute Formation wie RockStu haben, dann sollte man wirklich den Gedanken aufgreifen und den 1. Bürger unserer Gemeinde so schnell wie möglich einen Besuch abstatten und erste Vorschläge zu einem Gesamtkonzept und deren Realisierung mit ihm diskutieren und abstecken.

    Dass Kosten für einem Open-Air-Abend entstehen, sollte uns nicht abschrecken. Immerhin die Nachbargemeinden haben ja sicherlich schon brauchbare Erfahrungswerte bzw. Ansprechpartner, um
    diese auch für uns verwenden zu können.

    Mein Tipp: alle verantwortlichen Jugendgruppen wie Areara u.a., Bands wie RockStu sollten umgehend Herrn Corsten bitten, ihnen zu helfen, damit so schnell wie möglich unser 1. OPEN-AIR-KONZERT Selfkant
    auf die Beine gestellt werden kann !

    Rockige Grüße, Jacques Derr

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